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Pinzgau reagiert auf  Corona-Epidemie

Pinzgau reagiert auf  Corona-Epidemie mit Krisenstab und  Maßnahmenplan!

Die im Regionalverband Pinzgau verbundenen Gemeinden des Bezirkes Zell am See haben sich bereits vor dem Wochenende auf einen gemeinsamen Aktionsplan geeinigt, ein Krisenstab wurde eingerichtet und kann jederzeit einberufen werden.

„Wichtigstes Anliegen der Gemeinden ist es, die Covid-19-Epidemie zu stoppen und eine weitere Ausdehnung zu verhindern. Insbesondere gilt es, ältere Personen ab 64 und unsere Mitbürger in den Senioren- oder Pflegeeinrichtungen als „vulnerable Bevölkerungsgruppen“ besonders zu schützen. Dies ist nur möglich, wenn das öffentliche Leben und soziale Kontakte komplett reduziert werden“, so Bürgermeister Dr. Wolfgang Viertler.

Nähere Informationen über die Maßnahmen im Einzelnen werden auf der Homepage des Regionalverbandes und den Gemeinden veröffentlicht.

Seilbahnen und Hotels geschlossen

Auf der Basis des Epidemiegesetzes hat das Land Salzburg angeordnet, dass alle Seilbahn- und Liftanlagen am 15. März die Saison beendet und ihren Betrieb eingestellt haben. Ebenfalls geschlossen wurden alle Beherbergungsbetriebe im Bundesland Salzburg. Allen Betriebsinhabern und ihren Mitarbeitern gilt großer Dank für die Umsetzung dieser dringenden Maßnahmen. Bund und Land haben bereits Maßnahmen beschlossen, um die wirtschaftliche Tragweite dieser Entscheidungen abzufedern. In den nächsten Tagen ergehen Richtlinien, wie den Betrieben rasch und unbürokratisch umgesetzt werden können.

Versorgung des Pinzgaus ist gesichert

Die aktuellen Maßnahmen sind vorbeugend und sind kein Grund für Beunruhigung und Sorge in der Bevölkerung. Die Lebensmittelversorgung im Bezirk ist dauerhaft gesichert. Auch die Versorgung der Apotheken und Tankstellen ist sichergestellt. Jetzt geht es darum, möglichst rasch die angeordneten Maßnahmen verantwortungsvoll und gewissenhaft umzusetzen.

Veranstaltungen in gemeindeeigenen Objekten abgesagt

Alle Veranstaltungen (Trainings, EDV Kurse, Turnen, VHS Kurse, Musikunterricht, etc…) in den gemeindeeigenen Objekten werden vorerst generell untersagt! Geschlossen werden auch Jugendzentren und Büchereien. Darüber hinaus wurden die Vereine der jeweiligen Gemeinde ersucht, div. Veranstaltungen, Sitzungen, Jahres-hauptversammlungen, Proben, Übungen, etc. vorerst abzusagen. Spielplätze und öffentliche Flächen bleiben gesperrt – Lokale, Cafés und Restaurants ebenso.

Schulunterricht und Kinderbetreuung

Ab 18. März wird der reguläre Unterricht in Volks-, Sonder- und Unterstufen-Schulen (Neue Mittelschulen, Unterstufe Gymnasien) eingestellt. Kinder, deren Betreuung zu Hause möglich ist, sollen bis Ostern nicht in den Kindergarten gehen. Die Betreuung ist bis 3. April 2020 jenen vorbehalten, deren Eltern darauf angewiesen seien, besonders wenn diese in medizinischen Berufen oder in der Grundversorgung tätig sind.

Permanent einsatzbereiter Krisenstab 

Die Bezirkshauptmannschaft Zell am See hat gemeinsam mit den Gemeinden des Bezirkes einen Krisenstab eingerichtet dem Vertreter des Roten Kreuzes, der Polizei, des Bundesheeres und der Krankenhäuser angehören. Die Bürgermeister sind in alle Beratungen ebenso eingebunden wie die Landessanitätsdirektion. Die Polizei hat insbesondere auf die Einhaltung der angeordneten Maßnahmen zu achten.

Personen mit Fragen zu den Maßnahmen wenden sich bitte telefonisch an die zuständigen Gemeindeämter bzw. an die Bezirkshauptmannschaft Zell am See.

 

Unter der Telefonnummer 1450 steht die Gesundheitsberatung rund um die Uhr zur Verfügung. Auch die niedergelassenen Ärzte können kontaktiert werden. Wichtig ist, dass vor dem Besuch der Ordination ein Anruf erfolgt!

 

Allgemeine Fragen werden unter der AGES-Hotline 0800 555 621 beantwortet.